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Das Fastenbrechenfest Von Abdelkader Ben Amor Beste Wünsche allen Muslimen ein gesegnetes Fastenbrechenfest „ Id Mubarak“.
Das Fastenbrechenfest „Id al-Fitr“ ist, zusammen mit dem Opferfest, eines der beiden Hauptfeste im Islam.
Das „Id al-Fitr“ Fest findet an den ersten drei Tagen des Monats Schawwal statt. Schawwal folgt auf den Fastenmonat Ramadan; zur Bestimmung des Monatsanfangs gelten die gleichen Regeln wie für den Ramadan auch, d. h. die Mondsichel muss gesichtet werden.
Das
Fastenbrechenfest drückt die Freude darüber aus, die Entbehrungen der Fastenzeit
des Ramadan erfolgreich auf sich genommen zu haben. In den Familien werden
Feierlichkeiten ausgerichtet. Es finden gegenseitige Besuche statt, ebenso wird
aber auch der Verstorbenen gedacht. Als Zeichen der Verbundenheit werden auch
entfernt lebende Verwandte, z. B. in den Herkunftsfamilien, angerufen oder mit
einer Grußkarte bedacht und es werden gegenseitig Geschenke ausgetauscht. All
das macht das Fest des Fastenbrechens zu einem ausgesprochenen Freudenfest.
Jegliche selbst auferlegte Entsagungen, z. B. ein Fortsetzen des Fastens, sind
untersagt. Soziales Miteinander Das gemeinschaftliche Gebet in der Moschee gehört ebenso zu den Bestandteilen des Id al-Fitr. In Wien z.B.: Wegen des großen Andrangs der Muslime ist die Moschee – Islamischen Zentrum Wien- auf drei Gebetzeiten eingeteilt, damit jeder Id al-Fitr Gebet schaffen kann.
Wie durch das
Vorbild des Propheten Mohammed bestimmt, unterscheidet sich die Zusammenkunft am
Fest des Fastenbrechens durch eine andere Abfolge von Gebet und Predigt.
Ebenfalls gemäß dem Vorbild Mohammeds wird ein Almosen (Zakat al-Fitr, Almosen
des Fastenbrechens) für die Bedürftigen entrichtet.
In islamischen
Ländern finden Lichterumzüge und Volksfeste statt, oft wird auch ein Feuerwerk
veranstaltet. Dies ist in Ländern der Diaspora nicht möglich, so dass das Fest
wesentlich durch den Besuch der Moschee und die Feiern in den Familien bestimmt
ist. Seit einiger Zeit jedoch machen immer mehr Moschee- und andere Vereine
Angebote, das Fest des Fastenbrechens zusammen in der Moschee oder an einem
anderen Ort - etwa einem Bürgerhaus - zu begehen.
In gleicher Weise
bieten immer mehr Moscheen die Gelegenheit, während der Fastenzeit des Monates
Ramadan das abendliche Fastenbrechen gemeinsam zu begehen. Zu diesem
Dialog-Iftar werden oft auch Nicht-Muslime eingeladen, um ein besseres
soziales Miteinander. Die Bezeichnung des „Id al-Fitr“ Festes In der Türkei z.B.: Die Bezeichnung "Zuckerfest" , die für das Fest des Fastenbrechens auch Verwendung findet, stammt aus dem Türkischen (Seker Bayrami). Hier drückt sich aus, dass in den drei Festtagen viele Süßspeisen verzehrt werden, dies nicht nur in der Türkei, sondern in allen islamischen Ländern gibt es “viele Süßspeisen“. In Tunesien z.B.: nennt man es „Id El-Sghir“ „Klein-Id“, was übersetzt soviel wie „Kinderfest“ heißt. In diesem Land gehört es zur Tradition neben vielen Süßspeisen, Familien Besuch und neue Kleidung zu tragen auch Festgeld „ Mahba“ an kleine Kinder zu geben, um sich damit im Rummelplatz vergnügen zu können oder neues Spielzeug zu kaufen.
Quelle: Der Dialog
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